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Motivation für das Ehrenamt

Göttinger Flüchtlingsprojekt „Radeln statt am Rad zu drehen“ auf Auswahlliste des Elisabethpreises

23.11.2017
Das Plakat zum 5. Elisabethpreis; Bildquelle: DICV Hildesheim

Göttingen/Hildesheim (mhd) Das Göttinger Flüchtlingsprojekt „Radeln statt am Rad zu drehen“ hat es auf die Auswahlliste des 5. Elisabethpreises des Diözesancaritasverbandes in der Diözese Hildesheim geschafft.

39 Projekte hatten sich um diesen Preis beworben, der zum fünften Mal vergeben wurde, in diesem Jahr laut Ausschreibung „Für Initiativen und Projekte in der Flüchtlingsarbeit“. Eva-Maria Hilgers-Canisius, Kreisbeauftragte der Malteser in Göttingen, konnte das Projekt „Radeln statt am Rad zu drehen“ bei der Preisverleihung am Sonntag, 19. November, vorstellen. Die ersten drei Plätze wurden dann jedoch an Projekte aus Garbsen, Celle-Vorwerk und Hildesheim vergeben.

Die Idee für das Göttinger Malteser-Projekt sei auf der Coach entstanden, sagt Hilgers-Canisius: „Wie kriegen wir die Flüchtlinge sicher von den Unterkünften zu den Deutschkursen?“ Antwort: „Wir machen sie mit dem Fahrrad mobil.“ Seit 2015 macht das Flüchtlings-Fahrrad-Projekt „Radeln statt am Rad zu drehen“ der Malteser in Göttingen und im Landkreis Flüchtlinge mit Verkehrszeichen vertraut und gibt ihnen praktisches Fahrtraining.

Als „eine große Ehre und einen Motivationsschub für unser ehrenamtliches Engagement“, bezeichnet Guido Wende, Koordinator für Flüchtlingsprojekte bei den Maltesern in Göttingen, die Tatsache, dass das Malteser-Projekt nun für den Elisabethpreis nominiert wurde. „Das Projekt rollt, rollt, rollt“, ergänzt Hilgers-Canisius.

Der Elisabethpreis der Caritas im Bistum Hildesheim würdigt alle zwei Jahre Initiativen und Projekte in einem Arbeitsfeld. Als Juroren wirkten mit: Weihbischof Dr. Nikolaus Schwerdtfeger, Marietta Tebbenjohanns von der FLUX Flüchtlingshilfe in Hildesheim, Laura Müller vom Flüchtlingsrat Niedersachsen, Hans Georg Ruhe, Vorsitzender Caritasverband Goslar, Mohammed Baghdadi vom Arbeitskreis Asyl Bodenburg sowie Diözesan-Caritasdirektor Achim Eng.

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