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Mit Charme und Charisma

Kunigunde Lebek ist seit 40 Jahren Malteser-Stadtbeauftragte in Salzgitter

12.12.2018
Kunigunde Lebek (3. von links) neben ihrem Mann Norbert und der Malteser-Diözesanleitung (von links): Maximilian Freiherr von Boeselager, Marie-Rose Freifrau von Boeselager und Geschäftsführer Raphael Ebenhoch (ganz rechts) sowie Elfriede Kollarz (2. von rechts), Leiterin soziales Ehrenamt der Malteser in der Diözese Hildesheim; Bildquelle: Lukas/Malteser

Salzgitter (mhd). 40 Jahre Malteser-Stadtbeauftragte Salzgitter – das heißt auch 40 Jahre Dienst am Menschen. Für dieses seltene Jubiläum wurde Kunigunde (Gundel) Lebek am Montagabend, 10. Dezember, von Maximilian Freiherr von Boeselager, Diözesanleiter der Malteser in der Diözese Hildesheim, in Salzgitter mit der Hildesheimer Malteser-Brosche geehrt.

Alles begann mit einer tiefen Wunde. Ende der 70er Jahre musste Gundel Lebek, damals Schulsekretärin in Salzgitter, einem verletzten Schüler Erste Hilfe leisten. „Ich habe dann beschlossen, das gründlicher zu lernen“, erinnerte sich Lebek am Montagabend bei einem Abendessen mit der Malteser-Diözesanleitung an die Anfänge vor 40 Jahren. Nach einem Schwesternhelferinnen-Lehrgang baute Lebek zunächst ein System häuslicher Krankenpflege auf und begründete im Oktober 1994 jenen Dienst, für den sie vor allem bekannt wurde und den sie noch heute leitet: Die „Grünen Damen“ des Malteser-Besuchsdienstes im Helios-Klinikum Salzgitter. 31 Damen und auch einige Herren haben seitdem Hunderte von Kranken auf den Krankenhaus-Stationen besucht und so manche Not gelindert.

Seit dem 1. Dezember 1978 wirkt Lebek offiziell unter dem achtspitzigen Kreuz der Malteser. An jenem Tag wurde sie von Peter Reichsgraf Wolff Metternich zur Gracht, dem damaligen Diözesanleiter der Malteser in der Diözese Hildesheim, zur Malteser-Stadtbeauftragten in Salzgitter ernannt. Damit ist Lebek heute die dienstälteste Stadtbeauftragte der Malteser in der Diözese Hildesheim und eine der dienstältesten bundesweit.

Ihre ehrenamtliche Tätigkeit versehe sie mit Charme und Charisma, selbstbewusst und geerdet, lobte Maximilian Freiherr von Boeselager in seiner Laudatio zur Verleihung der Malteser-Brosche. Mit Wertschätzung begegne sie nicht nur den Patienten, sondern auch den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, so der Diözesanleiter weiter. Tatsächlich organisiert die 76-Jährige bis heute nicht nur regelmäßige Rüsttage, sondern auch eine jährliche Ausflugsfahrt. Zurecht sei ihre Arbeit „hochgelobt und hochgeschätzt“ – bei Ehrenamtlichen, Patienten und auch der Klinikleitung. Seinen Dank an die Jubilarin verband von Boeselager mit einem Dank an ihren Mann Norbert, der seine Frau so manche Stunde entbehren musste.

„Diese ehrenamtliche Arbeit hat mein Leben reicher gemacht“, bekannte Kunigunde Lebek in einer kleinen Erwiderung. „Menschen zu helfen ist eine Leidenschaft von mir.“

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